05.06.2015 | Taten statt Worte – Ein Diskussionsabend

Am 5. Juni 2015 lädt das Fare Netzwerk mit Unterstützung von „Fußballfans gegen Homophobie“ und dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg zur Podiumsdiskussion zum Thema Homophobie im Fußball in die Ver.di Zentrale, Paula-Thiede-Ufer 10, in Berlin ein.

Auf dem Podium werden u.a. der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, VertreterInnen von UEFA, Werder Bremen, des belgischen Fußballverbands und verschiedenen Aktivistengruppen darüber debattieren, welche neuen Impulse gesetzt werden müssen, um die Diskriminierung von Schwulen und Lesben auf dem Platz, den Rängen und auf Funktionärsebene aktiv entgegenzuwirken und wie eine Fußballkultur geschaffen werden kann, in der JedeR willkommen ist.

In einer offenen Debatte wird die Veranstaltung beleuchten, welchen Problemen sich homosexuelle Menschen im Fußball ausgesetzt sehen und was Vereine, Verbände und Fanorganisationen dagegen unternehmen können, um homophobe Vorurteile langfristig abzubauen und einen positiven und offenen Umgang mit Homosexualität voranzutreiben.

Die Veranstaltung, wird unterstützt von der Faninitiative Fußballfans gegen Homophobie, LSVD Berlin Brandenburg, Ver.di und Berliner Fenster und findet am Vorabend des UEFA Champions League Finales und der Berliner Respect Gaymes während der Berlin Sports Week (30. Mai bis 6. Juni) statt.

5. Juni 2015, 18:30 Uhr; Ver.di Zentrale, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin.
Der Eintritt ist frei.

Podiumsgäste:
• Thomas Hitzlsperger; ehem. deutscher Nationalspieler
• Patrick Gasser, Senior CSR Manager UEFA
• An de Kock, Projektkoordinatorin LGBT-Action Plan, Stiftung des Belgischen Fußballverbands Football+
• Anne-Kathrin Laufmann, Direktorin CSR-Management, Werder Bremen
• Tanja Walther-Ahrens, ehem. Bundesliga Spielerin
• Claudia Krobitzsch, Fare Network
• Pia Mann, Discover Football
• Martin Endemann, Fussballfans gegen Homophobie

Moderation: Nicole Selmer, Fußballmagazin „ballesterer“.

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Fußballfans gegen Homophobie mit neuem Motiv

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Fußballfans gegen Homophobie präsentiert beim Champions League-Finale neues Banner

+++ Neben dem bekannten Kussmotiv zwei sich küssender Männern der Faninitiative „Fußballfans gegen Homophobie“ zeigt ein neues Banner nun auch zwei sich küssende Frauen +++

Berlin, den 13.05.2015
Die Kampagne Fußballfans gegen Homophobie präsentiert beim Finale der UEFA Women’s Champions League im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark am Donnerstag, 14. Mai 2015, in Berlin erstmals öffentlich ihr neues Banner. Während sich die Kampagne in der Vergangenheit vor allem auf den Männerfußball konzentrierte, zeigt sie nun verstärkte Präsenz im Frauenfußball. Neben den zwei sich küssenden Männern zeigt ein neues Banner auch zwei sich küssende Frauen.

Bereits im vergangenen Jahr organisierte „Fußballfans gegen Homophobie“ in Berlin eine Tagung zum Thema Frauen im Fußball und in den Fankurven. Das neue Banner ist nun der logische nächste Schritt Fußball in all seiner Vielfalt anzusprechen. „Wir freuen uns sehr, dass es mit dem neuen Banner endlich geklappt hat“, sagt auch Christian Rudolph, der Sprecher der Kampagne, „und einen besseren Rahmen als das Finale der Champions League kann es ja gar nicht geben.“

Der Berliner Frauenfußballverein DFC Kreuzberg begleitete als Partner diesen Schritt in den Frauenfußball. Als Teil der Frauenrechtsorganisation Discover Football stellt der DFC Kreuzberg nicht nur vier Frauen-Team in den Berliner Ligen, sondern tritt auch aktiv gegen Diskriminierung und für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Berliner Fußball ein. „Gerade im Frauenfußball gehen Homophobie und Sexismus oft fließend ineinander über“, so Pia Mann vom DFC. „Es ist daher gar nicht möglich, sich gegen das eine zu engagieren, ohne auch gegen das andere vorzugehen.“

Das zeigt sich auch in der Wahl des Motivs für das neue Banner. Bewusst wurde darauf verzichtet, Frauen in sexualisierter Pose darzustellen. Und auch People of Color sind zu sehen, schließlich ist auch Rassismus besonders jetzt vor dem Hintergrund der teils populistisch geführten Asyldebatte ein gesamtgesellschaftliches Problem, das seinen Niederschlag selbstverständlich auch im Fußball findet.

Wie wichtig das Engagement von Fußballfans gegen Homophobie und dem DFC Kreuzberg ist, zeigt nicht zuletzt der Rücktritt von Tanja Walther-Ahrens aus dem Präsidium des BFV in der vergangenen Woche. Gegenüber dem Sportausschuss des Deutschen Bundestags monierte die ehemalige Bundesligaspielerin am 6. Mai, der Fußball sei offenbar noch immer nicht bereit, „mehr zuzulassen als weiße, meist mittelalte, heterosexuelle Männer“.

Gerade weil die Unterstützung von oben, also von Seiten der Verbände und auch der UEFA, noch immer viel zu wünschen übrig lässt, sind Initiativen von unten im Kampf gegen Homophobie und Sexismus nach wie vor von entscheidender Bedeutung.

2. FfgH Hallenmaster

Das 2. Hallenmaster von FfgH steht vor der Tür, diesmal laden wir euch am 03.01.2015 nach Leipzig ein.

Nächstes Jahr haben wir beim Hallenmaster gleich zwei Felder zur Verfügung, daher gibt es erst mal keine Beschränkung der Teams. Anmelden könnt ihr euch bis zum 31.12.2014 unter info@fussballfansgegenhomophobie.de

Teilnahmebedingung ist eine Mitgliedschaft mit eurer Gruppe/Verein/Organisation im Verein Fußballfans gegen Homophobie e.V. für 12€ im Jahr. Mehr Infos zum Verein und Mitgliedsformular unter: http://fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de/verein/

Zwei Plätze sind bereits für die Gastgeber reserviert und wie auch im letzten Jahr ein Platz für ein FfgH-Team. Für das FfgH-Team können sich Einzelpersonen anmelden, die gerne am Turnier teilnehmen möchten, aber in keiner Gruppe aktiv sind.

Gespielt wird 5+1 all Gender, die Spielzeit legen wir nach dem Anmeldestand am 01.01.2015 fest.

Hier der Ablauf

Fr. 02.01.2015 | 20 Uhr
Anreise – Auslosung der Gruppen und gemütliches Beisamensein im Fischladen

Sa. 03.01.2015 | 10 Uhr
Turnierstart – Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

Sa. 04.01.2015 | 21 Uhr
Party – in der LiWi

> Dan Webb & the Spiders (Post-Punk/ USA)
http://danwebbandthespiders.bandcamp.com/album/now-it-can-be-told
> Sreaming for Joey (HC / Saxonia)
http://screamingforjoey.bandcamp.com/

> Aftershow Disse mit Bean-Machine

And the winner is!

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Halil İbrahim Dinçdağ erhält „Respektpreis“ des Bündnisses gegen Homophobie

Was für ein Abschluß einer Klasse Tour bei Bremen, Babelsberg und Göttingen. <3

Der 38-jährige Halil İbrahim Dinçdağ aus Istanbul ist der Gewinner des Respektpreises 2014. Das Bündnis gegen Homophobie zeichnete den türkischen Schiedsrichter heute im Grand Hotel Esplanade Berlin für seinen geradlinigen Kampf gegen die Willkür des Türkischen Fußballverbandes und damit gegen das sich verhärtende Klima für Homosexuelle in seinem Land aus.

Dinçdağ wurde nach seinem Zwangs-Outing 2008 aus dem Türkischen Fußballverband verbannt. In der öffentlichen Darstellung in der Türkei wird der Schiedsrichter seit Jahren aufgrund seiner Homosexualität diskriminiert und erhält Morddrohungen, da er von seiner Forderung nicht abrückt, wieder Verbandsspiele pfeifen zu dürfen. Halil İbrahim Dinçdağ, der infolge der Ausgrenzung unter anderem seine Arbeitsstelle als Radiomoderator verloren hat, führt in Istanbul seit Jahren einen Rechtsprozess, stellvertretend für die gesamte türkische LGBTI-Community.

Das Kuratorium des Bündnisses gegen Homophobie würdigte den Preisträger als „Vorbild für Lesben und Schule in der Türkei, aber auch weltweit“. Die Auszeichnung nahm Dinçdağ vom Regierenden Bürgermeister Berlins und Schirmherren des Bündnisses, Klaus Wowereit, entgegen.
Neben Halil İbrahim Dinçdağ waren auch die Berliner Rapperin „Sookee“, die jungen Männer der Initiative „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ sowie zwölf transgeschlechtliche Personen von der Wanderausstellung „Trans* in Arbeit“ nominiert.

Unterstützt wurde die Preisverleihung von den beiden Bündnismitgliedern Grand Hotel Esplanade Berlin und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
Preisträger Halil İbrahim Dinçdağ ist heute Abend Gast bei der Gala „Künstler gegen AIDS“, die im Theater des Westens stattfindet.

Das Bündnis gegen Homophobie ist die Allianz der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen und zählt inzwischen über 80 Mitglieder. Um aktiv gegen Homophobie einzutreten setzt der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) im Auftrag der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen – Landesantidiskriminierungsstelle (LADS), das von ihm initiierte Bündnis gegen Homophobie im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ um.

Halil in Göttingen | 17.11.2014

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Achtung! Die Veranstaltung wurde vom 07.11.2014 auf den 17.11.2014 verschoben.

Halil in Babelsberg

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Halil in Bremen

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Halil Tour 2.0

Halil İbrahim Dinçdağ ist wieder auf Tour zu verschiedenen Stationen in Deutschland und berichtet über seinen Fall.

Werder Bremen
10.11.2014 – Vortrag in Bremen
11.11.2014 – Halil pfeift das Testspiel ATS Buntentor II und Vatan Spor II

SV Babelsberg 03
12.11.2014 – Halil pfeift das Testspiel Welcome-United-Nulldrei und FSV Hansa 07 Berlin e.V.
13.11.2014 – Vortrag in Babelsberg

1. SC Göttingen 05
17.11.2014 – Vortrag in Göttingen

3. Netzwerktreffen Fußballfans gegen Homophobie – Frauen im Fußball, zwischen Sexismus und Selbstermächtigung

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3. Netzwerktreffen Fußballfans gegen Homophobie – Frauen im Fußball, zwischen Sexismus und Selbstermächtigung

Samstag, 18. Oktober11:00 – 16:30
Ver.di | Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Anlässlich des dreijährigen Bestehens von „Fußballfans gegen Homophobie“ lädt die Initiative nach Berlin zum dritten Netzwerktreffen ein. Neben Workshops gibt Almut Sülzle ein Input zum Thema „Sexismus in der Fußballfankultur“.

In den drei Workshops ist ein möglichst breiter Dialog auf allen Ebenen, mit Fans, LGBT-Gruppen, Verbänden, Organisationen, Vereinsverantwortlichen, Trainer, Trainerinnen, Spieler und Spielerinnen gewünscht. Ziel ist es gemeinsame Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Workshop 1: Kick sexism out! – „Selbstermächtigungs- und Organisierungsstrategien weiblicher und queerer Fußballfans“

Sexistische Sprüche, Spruchbänder oder Aufkleber sind im Fußball- und Ultrakontext mal mehr mal weniger präsent, dabei wird Sexismus scheinbar gerne zur Diffamierung anderer eingesetzt . Welche Strategien sich unter Anderem von weiblichen und queeren Fans dagegen gebildet haben, wieviel das gebracht und verändert haben mag und welche Möglichkeiten es gibt, mit einem unangenehmen Klima im Stadion umzugehen, soll in diesem Workshop erarbeitet werden.“

Workshop 2: Frauen im Fußballverein: Alles lesbisch oder was? – Warum ist Fatimire Alushi (Bajramaj) ein Sonderfall im Frauenfußball?

Homophobie und Frauenfußball sind keine Begriffe, die sofort in Verbindung gebracht werden. Zum einen, weil Frauenfußball der Präsenz von Männerfußball in allem nachsteht und zum anderen, weil davon ausgegangen wird, dass lesbisch sein ein Grundkonsens im Frauenfußball darstellt. Dieser Workshop geht der Homophobie im Frauenfußball genauer auf den Grund und analysiert die Strukturen, auf denen Vorurteile basieren.

Workshop 3: Wie können wir, Frauen* und Männer*, uns gegenseitig im Fußball unterstützen? Insbesondere: Wie können Männer Frauen supporten – auf dem Feld und in der Kurve.

Welche Erfahrungen gibt es in den verschiedenen Stadien? Wie unterstützen Männer Frauen im Kampf gegen Sexismus/Homophobie? (Konkrete Situationen erlebt/grundsätzliches Klima)
Welche Strategien und Denkansätze gibt es bereits (Wissenschaftlich? Praktisch?) – wie ließen sie sich auf andere Kurven und Fußball-Zusammenhänge übertragen?

Ablauf:
11 Uhr – Begrüßung und Input von Almut Sülzle „Sexismus in der Fußballfankultur“
12 Uhr – Workshopphase
13:30 Uhr – Kaffeepause
15:00 Uhr Abschlußrunde, Vorstellung der Workshops und neues zu Fußballfans gegen Homophobie

Anmeldung erwünscht unter: info@fussballfansgegenhomophobie.de
Die Veranstaltung ist kostenfrei, für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.

Party
18.10.2014 | 21 Uhr
Rauschgold
Mehringdamm 62 | 10961 Berlin

Musik aus der Konserve: Herrin de Luxe
http://www.rauschgold-berlin.de/

Unterstützt von: FARE network, Football Supporters Europe F_in Frauen im Fußball, Berliner Fußball-Verband e. V., DISCOVER FOOTBALL, Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg ( LSVD ), ver.di

Stuttgart-Fans am Wochenende in Berlin

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(Quelle: